Universität Hamburg Mineralogisches Museum Universität Hamburg
   

Hauptforschungsrichtungen
Im Mineralogischen Museum werden zurzeit 3 Hauptforschungsrichtungen verfolgt:

  • Charakterisierung neuer natürlicher anorganischer Substanzen (Mineralneuentdeckungen)
  • Suche und Charakterisierung von Meteoriten
  • Entwicklung neuer Identifikationsmöglichkeiten an Edelsteinen, Schmucksteinen und Perlen

Alle Publikationen zu unseren Forschungsergebnissen sind in einer chronologischen Liste zusammengestellt.

Mineralneuentdeckungen
Jedes Jahr werden weltweit um die Hundert neue, zuvor unbekannte Minerale entdeckt. Das Auffinden und Erkennen einer neuen Mineralspezies ist erst der erste Schritt in einem wissenschaftlichen Anerkennungsprozess. Zunächst werden die chemische Zusammensetzung und der innere Aufbau (die Kristallstruktur) sowie eine Vielzahl anderer chemischer und physikalischer Parameter ermittelt.

Meteoriten
Das Mineralogische Museum hat sich bereits 1993 an einer ersten Suchexpedition in die mongolische Gobi-Wüste und 1997 an einer Expedition in die Sahara der Republik Niger beteiligt. In den Jahren 2000 bis 2004 gab es mehrere Suchexpeditionen in die Libysche Sahara, gemeinsam mit libyschen Institutionen. Initiiert durch das Mineralogische Museum Hamburg fand im antarktischen Sommer 2007/2008 eine erste deutsche Meteoritenexpedition in die Antarktis statt. 2010 wurde in Kooperation mit der Environmental Agency Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate eine Expedition in die Rub al-Khali unternommen.

Veröffentlichungen
Die chronologische Publikationsliste ermöglicht einen Überblick über die wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Aktivitäten des Mineralogischen Museums.

Datenbanken
Aufgrund fehlenden Personals und fehlender finanzieller Mittel ist bisher nur ein kleiner Teil der wissenschaftlichen Sammlungen des Museums digital erfasst. Hierzu gehört die mit zahlreichen Fotodokumenten versehene Datenbank der Meteoritensammlung des Museums, die online zugänglich und recherchierbar ist.

Der Typmineral-Katalog Deutschland wurde im Mineralogischen Museum Hamburg initiiert, von Herrn Reinhardt Kurtz entworfen. Er wird seit mehreren Jahren hier gepflegt und betreut.

Der bebilderte Katalog nennt alle Typminerale (Referenzproben der Originalbeschreibung), die entsprechenden Museen und die verantwortlichen Wissenschaftler. Die Typminerale werden im Detail beschrieben. Weiterhin bietet der Katalog eine Georeferenz-Datei zum freien Herunterladen, die alle genannten Typlokalitäten sowie den Standort der einzelnen Sammlungen mit GoogleEarth verknüpft.

Impressum | Letzte Aktualisierung am 21. September 2017 durch R. Kurtz